BKK-3

FRANZ SUMNITSCH  & JOHANN WINTER

CHRISTOPH MÖRKL - VERENA KUKLA - KArin Triendl - JULIA HOHENWARTER - REGINA GSCHWENDTNER - Daniela Francin - Florian GWinner - CHRISTINA STOFFERS - BIRGIT BREWE  HEIDE KRAUPP

 MAdleine Fleischanderl - michaela falkensteiner - regina hofer - franz guggenbichler - alex schmöger - thomas pirker - bettina randelzhofer - ursula schrott - dominik holzer -

hannes kraut - natascha haninger - weinhäupl wolfgang

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        BKK-3 und Coop Himmelb(l)au teilen sich den 7. Architekturpreis der österreichischen Zementindustrie

  • Der mittlerweile 7. Architekturpreis der österreichischen Zementindustrie geht dieses Jahr an die beiden Wiener Architekturbüros BKK-3 und Coop Himmelb(l)au Prix & Swiczinsky + Partner. Die hochkarätige Jury, bestehend aus namhaften Architekten und Vertretern der Industrie, ermittelte die Gewinner aus 45 eingereichten Projekten. Bei den Siegerprojekten handelt es sich jeweils um mehrgeschossige Wohnbauten:BKK-3 wurde für das Projekt Miss Sargfabrik im 14. Wiener Gemeindebezirk und Coop Himmelb(l)au für das Projekt Wohn- und Geschäftshaus Vorgartenstraße, Wien 2, ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 20. Juni im Haus der österreichischen Zementindustrie statt. Die Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VÖZ) verleiht alle zwei Jahre den renommierten Architekturpreis der österreichischen Zementindustrie für Bauten aus dem öffentlichen und privaten Bereich, zu deren Errichtung und Gestaltung Beton oder andere zementgebundene Baustoffe verwendet wurden. „Die eingereichten Projekte zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie vielfältig und attraktiv die technischen und architektonischen Möglichkeiten des Baustoffes Beton sind,“ erklärt Dr. Ernst Roubin, Geschäftsführer der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie, „wir als Vertreter der Industrie wollen mit diesem Preis auf die hervorragenden Leistungen österreichischer Architekten aufmerksam machen und die gute Zusammenarbeit zwischen Architektur und Industrie stärken.“ Die Jury, bestehend aus den Architekten Hermann Eisenköck (Graz), Volker Giencke (Innsbruck/ Graz), Meinrad Morger (Basel) und Martha Schreieck (Wien) sowie Ernst Roubin als Vertreter der Industrie, entschied sich einstimmig für die beiden Siegerprojekte. „Bereits in einem ersten Rundgang zeigte sich, dass den hohen Anforderungen für eine Preisverleihung – trotz der Qualität vieler Einreichungen – letztlich nur wenige Projekte genügten“, so Jury-Vorsitzende Martha Schreieck, „die Wahl fiel dann relativ rasch auf die beiden Siegerprojekte. Wir stimmten überein, dass in beiden Fällen die Anforderungen gleichermaßen erfüllt werden konnten. Der Preis geht aher zu gleichen Teilen an Coop Himmelb(l)au und BKK-3“. Die Gewinner erhielten je eine Betonskulptur der Künstlerin Christine S. Prandtauer.

 

  • Coop Himmelb(l)au: Wohn- und Geschäftshaus Vorgartenstraße Das Projekt besticht durch die hohe urbane Kraft einer differenzierten Räumlichkeit. Es zeigt durch eine beispielhafte Lösung, wie eine derart hohe Verbauungsdichte durch plastische Durchbildung bewältigt werden kann. Eine gelassene, spielerische und vielschichtige Gestaltung hebt die sonst bei großen Bauten vielfach zu findende Langeweile auf.
  • BKK-3: Miss Sargfabrik, Wien 14 BKK-3 hat mit Miss Sargfabrik einen einzigartigen Wohnkomplex geschaffen, der sich vom üblichen Schema herkömmlicher Geschosswohnungsbauten wohltuend unterscheidet. Das Laubenganghaus wird durch mehrfach nutzbare Terrassen neu interpretiert. Der räumliche und atmosphärische Anspruch, den die Eingangslösung verspricht, setzt sich im abgesetzten Innenhof fort. Das komplexe räumliche Geflecht der Wohnungs- und gemeinschaftlich benutzten Flächen ist von herausragender Qualität. Die Architektur passt sich optimal den Bedürfnissen der Bewohner an.