theatercombinat wien


konzept +choreographie: claudia bosse. choreographie + spiel: markus keim, andreas pronegg, christine standfest, doris uhlich. gäste seit 08/02: maya bösch (spiel), martina luef (installation), anne schuelke (kontext), gini müller (kontext). trainer: milli bitterli, georg blaschke, christine kono, loulou omer, iwan wolfe u.a. als lesende: susanne peterka, uschi halmagyi, ilse urbanek, gertie fröhlich u.a.


theatercombinat, letzte arbeiten: SCHLAFgegen Düsseldorf/theater der welt, SIEBEN/festival der regionen, massakermykene/schlachthof st. marx.

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anatomie sade/wittgenstein

ist eine choreographische theaterarbeit, die in den motiven texten von marquis de sade und ludwig wittgenstein folgt (m. de s.: “philosophie im boudoir” + “die 120 tage von sodom”/ l. w.: “über gewissheit” + “tractatus logico-philosophicus”). die texte werdennicht bebildert, sondern sind assoziative, methodische hintergründe der körperforschung, die im april 2001 begann.


seit august 2002 besteht eine zusammenarbeit mit BKK-3.- im gewerberohbau IP.TWO arbeitet das theatercombinat gleichzeitig zu den fortschreitenden bauarbeiten an choreographischem material.


für diesen bau wurden 2 kompositionen für spieler und zuschauer entwickelt, die mit gleichzeitigkeiten in mehreren räumen, räumlichen konzentrationen aller darsteller in einemraum, sowie vertikaler und horizontaler rhythmisierung des gesamtraumes arbeiten. das “verpassen” ist teil der rezeption. die zuschauer werden als mobiler “baustein” individuell bestimmbar - teil der choreographie.


mittwochs kann man gemeinsam mit dem theatercombinat die vertikale fassung ergehen, sowie samstags die horizontale fassung von anatomie sade/wittgenstein.