• Architektonisches Konzept
  • Aus diesen Arbeitsansätzen und den Gegebenheiten: Eckgrundstück, Orientierungen, Flächenwidmung wurde das vorliegende Projekt entwickelt:
  • ·        Leitgedanke „Landschaft im Haus“ fliessender Übergang der Raumhöhen und Böden.
  • ·        Überwiegend kleine Individualwohneinheiten; fließender Übergang der Raumhöhe von 2,26 m auf 3,12 m.
  • ·        Zwei- und dreigeschossige Wohneinheiten im Erdgeschoß mit Ateliercharakter
  •           (Raumhöhe bis 4,10 m; Zugang zum Garten, zusätzlich direkter Zugang von der Straße; als „Home Office“ geeignet).
  • ·        Geknickte Trennwände zwischen den Wohneinheiten (Rück­zugs­bereiche; differenziert erlebbare Raumkonfigurationen).
  • ·        Multifunktionaler Gemeinschaftsbereich mitten im Haus, Orientierung nach außen und innen.
  • ·        Offene Laubengangerschließungen; zwei bewitterte Stiegenhäuser an den Enden.
  • ·        Laubengänge haben Erschließungs- und Wohnungsvorfeldfunktion (bis zu 3 m breite „Terrassen“).
  • ·        Vollverglasung hofseitig.
  • ·        Verknüpfen der Eingangsebene mit dem Innenhof durch eine künstliche Landschaft
  • Bautechnik / Haustechnik
  • ·        Fernwärmeanschluß mit Niedertemperaturheizung
  • ·        K-/W-Wasserzählung für jede Wohneinheit
  • ·        Wärmemengenzähler für jede Wohneinheit, optional mit Fernablesung
  • ·        elektrisch angetriebener außenliegender Sonnenschutz im Dachgeschoß südseitig und Westfassade
  • Bauökologie
  • ·        diffusionsoffenes Außenwandsystem (Steinwolle und mineralischer Dickputz)
  • ·        baubiologisch geprüfte Materialien im Innenausbau (Naturfarben, Naturgips)
  • ·        FCKW-/HFCKW-/HFKW-freie Baustoffe
  • ·        weitestgehender Verzicht auf PVC (z.B. Abflußrohre: Mehrschichtrohre oder PP/PE-Rohre geschweißt)
  • Wohnökologie
  • ·        sehr gute Belichtung/ Besonnung ergibt hoheStrahlungsenergiegewinn
  • ·        hohe Behaglichkeit durch thermisch hochwertige Ausführung der Außenbauteile (Wände und Glasflächen) und Niedertemperaturwandheizung
  • ·        Verwendung gesundheitlich unbedenklicher, baubiologisch geprüfter Materialien im Innenausbau (Farben, Lacke, Böden, Scheidewände)
  • ·        Böden in den Wohnbereichen aus Linoleum
  • ·        Netzfreischalter
  • Kenndaten  Projektbezeichnung: MISS SARGFABRIK – Wohnheim Missindorfstraße 10, 1140 Wien
  • Bauträger: Verein für integrative Lebensgestaltung – Goldschlagstraße 169, 1140 Wien Tel. 988 98 111
  • Planung:  BKK-3 leading architect in cooperation with BK-ZT GmbH
  • Soziale Infrastruktur
  • Einrichtungen im Wohnheim Missindorfstraße: Sozialpädagogische Wohngemeinschaft „Heim 2000“, Behinderten-Wohneinheiten, Jugend-Wohneinheiten
  • Gemeinschaftsräume
  • Gemeinschaftsküche, Bibliotheks-, Medien- und Leseraum, Waschsalon, Tele­arbeits­plätze, Clubraum für Jugendliche
  • Folgende Einrichtungen gibt es bereits im bestehenden Wohnheim Matzner­gasse/Gold­schlagstraße der Sargfabrik:  Kindergarten, Badehaus, Restaurant-Gemeinschaftsküche, Seminar-, Kultur- und Veranstaltungs­räume. Insgesamt ca. 1400 m²
  • Freiräume
  • Direkt vor sämtlichen Wohneinheiten allgemein nutzbare Laubengänge und Terrassenflächen 350 m², Hausgarten 240 m²
  • Folgende gemeinschaftliche Freiräume des bestehenden Wohnheims der Sargfabrik können mitbenutzt werden: Dachgarten (mit Sonnenterrasse, Grillplatz, Steingarten, Gemüsebeeten, Beerensträuchern und Obstbäumen), Kleinkinderspielfläche, Ball­spiel­fläche, begrünte Innenhöfe, großer Teich.

KENNDATEN:

 

Grundstücksfläche

850,00 m²

Bebaute Fläche

607,60 m²

Bruttogeschoßfläche (außer Kellergeschoß)

4.371,50 m²

Heizwärmebedarf (Niedrigenergiehaus nach Richtlinie der MA 25)

32,84 kWh/m²a

Wohnnutzfläche gesamt netto (ohne Heimzuschlag)

2.820,00 m²

Heimplätze

121

Reine Baukosten gesamt

3.830.000,- Euro 

Baunebenkosten gesamt

747.000,- Euro

Gesamtbaukosten

4.577.000,- Euro

Gesamtbaukosten pro qm Heimfläche

1.352,- Euro

Einmalige Kosten (als Darlehen)

 

Baukostenbeitrag pro m² Wohnnutzfläche

240,- Euro/m²

Grundkostenbeitrag pro m² Wohnnutzfläche

301,- Euro/m²

Eingliederungs- und Investitionskostenbeitrag für bestehende Vereinseinrichtungen pro m² Wohnnutzfläche

146,- Euro/m²

Monatliche Kosten (ab Bezug)

 

Nutzungsentgelt pro Monat

4 Euro/m²

Erhaltungsbeitrag pro Monat

0,34 Euro/m²

Betriebskosten pro Monat

1,45 Euro/m²

Summe pro Monat ohne Heizung und Warmwasser

5,70 Euro/m²

  • Prinzipielle Planungsansätze
  • Grundlage sind die Wohnerfahrungen mit dem Projekt Sargfabrik;
  •      mehrere „feed-back“-Runden mit den derzeitigen BewohnerInnen der Sargfabrik:
  • ·        Raumhöhe 2,26 m in Teilbereichen, Überhöhungen bei restlichen Flächen
  • ·        Offenheit und Durchblicke
  • ·        viele kleine Wohneinheiten
  • ·        ein-, zwei- und dreigeschossige Einheiten
  • ·        raumdifferenzierte Wohngemeinschaften
  • ·        raumdifferenzierter Gemeinschaftsbereich
  • ·        vergleichbarer Ausstattungsstandard der Einheiten erleichtert den Wechsel zwischen den Wohneinheiten
  • ·        Clubraum für Jugendliche im Erdgeschoß
  • ·        spätere Teilbarkeit durch Gipskartonwände
  • ·        weiter offener Stützenraster

C O N C E P T - M I S S  S A R G F A B R I K  >> WOHNEN-LIVING  >> GEMEINSCHAFT-PUBLIC  >> AUSSEN-FACADE

TRIPLEX EG-E2-E3

VERFORMTE KERNZELLE

SCHRÄGER BODEN

EBENEN VERKNÜPFEN

OFFENE LAUBENGANGERSCHLIESSUNG

FASSADE ALS ABBILD DER INNEREN STRUKTUR

KOMPAKTER STÄDTEBAU

GEMEINSCHAFTSRAUM MITTEN IM HAUS

DIFFERENZIERTE RAUMFOLGEN

VERKNÜPFUNG WASCHKÜCHE_BIBLIOTHEK

SKULPTURALE RÄUME

3D-SCHNITT

ABGESENKTER INNENHOF

EINGANGSBEREICH

WASSUP

 

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